Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Mit meinem Hund... im Winter

Kindergärten und Schulen. Optimal ist dabei die interdisziplinäre, fächerüber- greifende Zusammenarbeit, auch mit Physiotherapeuten und Ärzten. Warum tut die Hundetherapie so gut? Der Umgang mit Tieren, speziell den Therapiehunden, löst verschiedene Re- aktionen auf unterschiedlichen Ebenen aus. Beispielweise in Bezug auf Kom- munikation und Bindung. Eine Reak- tion kann aber beim Menschen auch innerlich ablaufen und somit auf der geistig-seelischen Ebene etwas bewir- ken. Praktiker und Wissenschafter ver- schiedenster Fachrichtungen haben sich damit beschäftigt, herauszufinden, wel- chen Einfluss Tiere auf uns Menschen haben. Der Kontakt mit dem Therapietier hat nachweislich zahlreiche positive Aus- wirkungen auf den körperlichen und seelischen Gesundheitszustand von Menschen. Die positiven Einflüsse von Tieren auf die Gesundheit des Men- schen werden in mehreren Studien belegt. Tierbesuche können Blutdruck und Pulsfrequenz senkende Wirkung haben, die Patienten sprechen besser auf Medikamente an, die Genesungs- zeit nach Schlaganfall oder Herzinfarkt ist kürzer. Tiere wirken kommunikati- onsfördernd, helfen bei Depressionen und sind motivationssteigernd. Tiere werten nicht, befriedigen das Zunei- gungsbedürfnis, mindern Einsamkeit und steigern das Wohlbefinden. In der Pädagogik hat sich der Einsatz von Tieren vor allem bei verhaltensauf- fälligen, hyperaktiven und autistischen Kindern bewährt. Hunde wirken auf Kinder entspannend und Aggression abbauend. Hunde ermöglichen einen emotionalen Ausgleich: laute Kinder werden beruhigt und leise Kinder aus der Reserve gelockt. Der Umgang mit Hunden bewirkt Ent- spannung, Stressreduktion und emo- tionale Reaktionen wie Freude, Be- geisterung und Stimmungsaufhellung. Hunde ermöglichen das Bedürfnis nach Anerkennung, Nähe und Zärtlichkeit können ausgelebt werden, dadurch wer- den soziale Kontakte gefördert. Außer- dem führt der Umgang mit Hunden zum Schärfen der Wahrnehmung und stärkt das Selbstbewusstsein. Eine Folge daraus ist auch, dass sich auch neue Möglichkeiten der Freizeit- gestaltung eröffnen. Kinder lernen im Umgang mit Hun- den Verantwortung zu übernehmen aber auch Vertrauen zu einem Lebewe- sen aufzubauen. Wichtig ist die Aner- kennung des Tieres als eigenständiges Lebewesen mit Bedürfnissen. Hunde zeigen den Kindern bei Fehlverhalten sofort die Grenzen auf. Das Tier lässt sich mit allen Sinnen wahrnehmen und beobachten. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Nachfrage nach tiergestützten Therapien laufend im Steigen begriffen ist. Dafür werden in entsprechenden Vereinen auch immer mehr Menschen mit ihrem Hund als Partner für die selbständige Arbeit als Therapieteam ausgebildet. Informationen dazu sind zum Beispiel erhältlich unter: www.therapiehunde-steiermark.at 15

Pages